Modell ZEITBANK55+: Politik zeigt großes Interesse

Vor 14 Jahren wurde in Molln (OÖ.) der erste ZEITBANK-Verein gegründet. Mittlerweile gibt es rund 60 ZEITBANK55+ - Vereine mit weit über 1.000 Mitgliedern in Österreich, Deutschland und Tschechien.

Heute hatte Dachverbandsobmann Kons. Ing. Fritz Ammer, begleitet von Johanna Fürweger und Johannes Ebert, die Gelegenheit, dieses Nachbarschaftshilfe-Modell der Soziallandesrätin von Oberösterreich, Birgit Gerstorfer, vorzustellen. Dabei wurde von beiden Seiten betont, dass diese Organisation einen ganz wesentlichen Beitrag im zivilgesellschaftlichen Leben leistet.

05.11.2019


ZEITBANK55+ bei der Ortbsbildmesse in Ternberg

Gastgeber der 28. OÖ. Ortsbildmesse war dieses Jahr Ternberg. Bei herrlichem Wetter kamen am 8. September 2019 zahlreiche Besucher in die Ennstalgemeinde, um den „Marktplatz der Ideen, der Möglichkeiten und des Austausches“ zu besuchen und sich Anregungen mit nach Hause zu nehmen. Wie bei den Ortsbildmessen bisher war auch dieses Jahr der Dachverband ZEITBANK55+ - stellvertretend für seine zahlreichen Vereine in ganz Österreich – vertreten. Das Modell von ZEITBANK55+ steht für die Prägung einer neuen Kultur der Nachbarschaftshilfe zur Sicherung der Lebensqualität vor Ort. Die einzige Währung dabei sind die gegenseitig geleisteten Stunden.
Neben zahlreichen Interessenten besuchten auch die 3. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer, Landesrätin Birgit Gerstorfer, Landesrat Markus Achleitner und Landtagsabgeordnete Ulrike Böker den ZEITBANK-Infostand. Einer der ersten Besucher war natürlich „Hausherr“ Bürgermeister Leopold Steindler.


DANKE auch unserem Betreuerteam mit Herta, Isabella, Alex, Fritz und Johannes! Wir sind überzeugt, dass es zahlreiche Anregungen zur Gründung von neuen ZEITBANK-Vereinen gab.

Nähere Infos:
0664/9226600, dachverband@zeitbank.at


Bilder: https://www.facebook.com/zeitbank55/

 

 

 


Sommerfeste der ZEITBANKEN in Klaus-Steyrling-Kniewas und Eggendorf im Traunkreis

Sommerfeste der ZEITBANKEN in Klaus-Steyrling-Kniewas und Eggendorf im Traunkreis


Wenn auch mehr Regen als Sonne zu spüren war, die beiden Sommerfeste in Steyrling und Eggendorf am 12. und 13. Juli waren dennoch ein voller Erfolg. Am Freitag haben Obmann Günther Kerbl und sein Team zum Badebiotop in Steyrling eingeladen und servierten Köstlichkeiten vom Grill. Neben den vielen Zeitbank-Mitgliedern kamen aber auch einige Gäste, die Interesse am Verein zeigten.


Einen Tag später wurde in Eggendorf im Traunkreis von Obmann Hermann Eckert und Vizebürgermeister Klaus Hofwimmer zum ZEITBANK-Grillfest geladen. Das Ambiente in einem älteren Bauernhof war toll und die zahlreichen Vereinsmitglieder sowie die Gäste fühlten sich sichtlich wohl. Neben den Grillspezialitäten gab es aber auch noch ein kalorienreiches Mehlspeisenbüffet.
Beide ZEITBANKEN sind erst vor wenigen Jahren gegründet worden. Das große Interesse zeigt aber, dass derartige Modelle der Nachbarschaftshilfe immer mehr nachgefragt werden.

 

Fotos

 

 


Literarische Tratschbank

Zeitbank 55+ Stadtschlaining


Der Verein „Die Zeitbank 55+“ aus Stadtschlaining ist ein Verein aus mittlerweile mehr als 30 Personen aus Stadtschlaining und Umgebung, die sich zusammengefunden haben, um den alten Brauch der Nachbarschaftshilfe wieder aufleben zu lassen.

Die Mitglieder treffen einander regelmäßig einmal im Monat und haben bereits zahlreiche gemeinsame Aktivitäten gesetzt.

Eine ganz besondere Freude war die Auszeichnung mit dem Theodor-Kery-Preis des Landes Burgenland für die Idee der „Literarischen Tratschbank“, die am 10. Mai 2019 in Stadtschlaining eröffnet wurde. Die „Literarische Tratschbank“ ist ein offenes Bücherregal, aus dem man sich jederzeit Bücher gratis mitnehmen kann: Krimis, Kinderbücher, Romane, für jeden Geschmack etwas dabei und gratis.

Das Bücherregal wurde in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Stadtschlaining am Hauptplatz aufgestellt und steht ab sofort allen zur Verfügung. Zum Sitzen, Lesen und Tratschen. Wie früher.

Das Motto der Zeitbank:
Ich schenke Dir das Wertvollste was ich habe, meine Zeit!


Die Zeitbank lädt herzlich zum Mitmachen und Dabeisein ein.


Vollversammlung "ZEITBANK55+ - Mühlviertler Alm"

Vollversammlung "ZEITBANK55+ - Mühlviertler Alm"

Am 23. April fand im neu renovierten Pfarrheim in Königswiesen die diesjährige Vollversammlung der "ZEITBANK55+ - Mühlviertler Alm" statt. Obmann Franz Fleischanderl konnte neben zahlreichen Funktionären aus den Ortsgruppen Schönau, Unterweißenbach, Bad Zell, Königswiesen und St. Georgen am Walde unter anderem auch Bürgermeister Johann Holzmann begrüßen. Dieser wies in seinen Grußworten auf die ganz besondere Bedeutung des Engagements der Zeitbank-Mitglieder aus der Region für die Region hin.


Messebeteiligungen fördern Bekanntheitsgrad von ZEITBANK55+
Johannes Ebert vom Dachverband ZEITBANK55+ berichtete darüber, dass heuer erstmals die Teilnahme an der Messe 50PLUS in Ried realisiert werden konnte und das Interesse enorm war. "Auch bei der Ortsbildmesse in Ternberg am 8. September dieses Jahres wird ZEITBANK55+ mit einem Informationsstand vertreten sein, um unser Modell der Nachbarschaftshilfe weiter zu verbreiten" sprach Ebert bereits jetzt eine Einladung zum Besuch dort aus.


Die ZEITBANK-Währung sind getauschte Stunden
"Rund 110 Mitglieder leisten bei ihren Einsätzen für die Gemeinschaft hervorragende Arbeit mit über 200 getauschten Stunden" betonte Franz Fleischanderl in seinem Tätigkeitsbericht. Und der Zeitbank-Obmann weiter: "Schwerpunkte dabei sind u. a. Tätigkeiten im Tageszentrum Unterweißenbach und Transportbegleitungen in Bad Zell".
Kurt Prandstetter gab in seiner Eigenschaft als stellvertretender Geschäftsführer der Mühlviertler Alm einen kurzen Überblick zu den aktuellen Aktivitäten der Arbeitsgruppe "Lebensqualität im Alter".


Top-aktuell: Erwachsenenschutzrecht und Patientenverfügung
Der Höhepunkt des Abends war aber dann der Vortrag von Frau Mag. Barbara Schilcher zu den Themenbereichen Erwachsenenschutzrecht und Patientenverfügung. Sie verstand es hervorragend, eine komplexe Materie kurzweilig, interessant und informativ den Besuchern zu vermitteln. "Die neue Rechtsgrundlage beim Erwachsenenschutzrecht baut u. a. auf dem bisherigen Sachwalterrecht, der Angehörigenvertretung und der Vorsorgevollmacht auf und ist nun in vier Säulen gegliedert" erläutert sie gleich am Beginn ihres Referates. Und Mag. Schilcher am Ende ihrer Präsentation: "Danke für ihre vielen interessierten Fragen, die meinen Vortrag erst so richtig lebendig gemacht haben".